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Thomas Höneckl - Eishockey in Austria

Fürs vierte Red Bulls Salute luden die Salzburger selbstbewusst Europas Eishockey-Elite zu einem Kräftemessen. Einer, der schon bald dazugehören will, ist Zukunftshoffnung Thomas Höneckl. Im Interview spricht er über die Angst des Tormanns vorm Weltmeister – und warum er nächstes Jahr selbst bei Red Bulls Salute mitspielen will.
Ist Red Bulls Salute ein aufregender Show-Event – oder der seriöse Versuch, den Standort der Red Bulls auf der internationalen Eishockeylandkarte festzulegen?

Beides: Für die Fans ist es wegen der internationalen Top-Stars ein großes Spektakel, für die Mannschaft ist es ein Supervergleich: Man sieht, wo man als Spieler und wo man als Team wirklich steht.

Wie viel kann man – etwa als Goalie, so wie du – von einem Match gegen Sparta Prag oder SKA St. Petersburg lernen?

Am Feld wenig, aber auf der Ersatzbank kann das Zuschauen schon ganz lehrreich sein. Außerdem analysieren wir viele Spiele auch auf Video.

Mit dem SKA Sankt Petersburg ist nicht nur erstmals ein russischer Erstligist bei Red Bulls Salute dabei, im Team spielen auch zwei amtierende Weltmeister. Wie weich werden da die Knie eines Torhüters?

Das Match wird sicher spannend, aber weiche Knie bekommt man als Goalie deswegen keine. Allerdings hab’ ich leicht reden: Ich war ja noch nie bei Red Bulls Salute dabei.

Vielleicht diesmal?

Vielleicht nächstes Mal. Wie es aussieht, spiele ich stattdessen mit dem Farmteam in Schweden.

Wie sieht dein Trainingsalltag im Moment aus?

Im Moment bin ich gerade mit dem U20-Nationalteam beim Trainingslager in Zell am See. Da wird eigentlich nur trainiert, gegessen und geschlafen. Wir haben pro Tag drei Trainingseinheiten am Eis und ein Trockentraining.

Du bist Eishockeyspieler geworden, weil es „the coolest game on earth“ ist, sagst du in deinem Steckbrief auf www.redbulls.at. Aber warum gerade Goalie?

Ich war sechs oder sieben, als ich im Verein zum ersten Mal einen Eishockeytormann in voller Ausrüstung gesehen habe. Von da an haben mich die Feldspieler nicht mehr interessiert. Alles, was ich wollte, war, auch in einer so coolen Montur aufs Eis zu dürfen. Eine Entscheidung mit recht langfristigen Auswirkungen ...

Aber die coole Ausrüstung macht einen nicht zwangsläufig zum besten österreichischen Torhüter der Nationalliga ...

Ich habe von meinem zehnten bis zu meinem 15. Lebensjahr in Deutschland gespielt und dann in der U16 in Salzburg begonnen. Etwas Besseres, als bei den Bulls unterzukommen, kann einem Nachwuchsspieler wirklich nicht passieren. Da wird schon in den untersten Klassen so professionell gearbeitet wie nirgends sonst in Europa.  





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