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Der Nissan O’Neill Xtreme Verbier
Das perfekte Finale für die Freeride World Tour
Mammoth – Sochi – The Alps – Tignes – Verbier
Gewinner des Nissan O’Neill Xtreme Verbier:
Skiriders Kaj Zackrisson (Swe), Elyse Saugstad (USA)
Snowboarders Cyril Neri (Sui), Ruth Leisibach (CHi)
Die vier Freeride World Champions 2008:
Ski: Henrik Windstedt (Swe), Elyse Saugstad (USA)
Snowboard: Xavier de le Rue (Fra), Ruth Leisibach (CH)
Die 13. Ausgabe des Xtreme in Verbier fand heute auf der Westseite des Mont Gelé statt, im Herzen des Verbier Skigebiets. Die weltweit 37 besten Skirider und Snowboarder zeigten Höchstleistungen mit scharfen, spektakulären Abfahrten. Der Nissan O’Neill Xtreme Verbier ist der fünfte und endgültige Wettkampf der Freeride World Tour, die vier Weltmeister wurde heute Nachmittag nach dem Wettkampf ausgezeichnet.
Höchste Spannung war bei diesem letzten und abschließenden Wettkampf der Freeride World Tour angesagt, der ebenfalls als der prestigevollste von allen Wettkämpfen galt. Ein Preisgeld von 100 000 USD stand außerdem auf dem Spiel. Um die schwierigen Abfahrten zu meistern, müssen diese Spitzenathleten absolute Konzentration und körperliche Fähigkeiten vorweisen, sich zudem gerissen zeigen und Ski oder Snowboard auf dem höchsten Niveau betreiben
Der Schwede Kaj Zackrisson war überglücklich und gerührt nach seinem erstklassigen Winning-Run. Der starke Rider, der das Xtreme 2006 gewann, ist für seine schnellen Abfahrten bekannt. Er landete tadellos nach drei beeindruckenden Klippendrops in einer etwas originellen Abfahrtswahl. „Für mich handelt es sich hier um den wichtigsten Wettkampf. Sogar während des Herbstes, als ich trainierte, dachte ich daran. Ich übe viel Druck auf mich selbst aus und war heute Morgen wirklich nervös. Aber sofort nach dem Start war alles gut. Ich wählte eine schwierige Abfahrt und schaffte es! Welch eine Freude“ erklärte der immerzu lächelnde Schwede der zwei von den fünf Wettkämpfen des World Tour dieses Jahr gewann. “Die World Tour ist wirklich gut für unseren Sport. Die Organisation ist seriös, jedoch immer noch der Philosophie des Freeride treu. Wir sind alle hier des Skifahrens und Spasses wegens. Nun wissen die Kids wonach sie streben müssen: sich für die World Tour qualifizieren und dann ein Pro werden. Der perfekte Start.”
Kaj Zackrissons Landsmann Henrik Windstedt hat einen erstaunlichen Start seiner internationalen Freeride Karriere mit zwei Gewinnen und einem zweiten Platz an den fünf Wetkämpfen der Freeride World Tour gehabt. Mit diesem eindrucksvollen Debüt ist der 24jährige Schwede der Freeride Weltmeister 2008 in der Kategorie der Rider, obgleich er während seiner großartigen Abfahrt heute fiel. „Es ist geradezu verrückt Weltmeister zu werden! Diese Tour ist ein grossartiges Konzept. Interessantes Preisgeld und ein steigendes Interessen von Seiten der Medien und der Öffentlichkeit“ erklärte der talentierte Rider der vormals mit Erfolg im Alpinsport und der Lüften Wettkämpfe bestritt.
Während der Skisaison haben die Rider ein erstaunliches Niveau vorgewiesen und der Kampf für die besten Plätze war hart. Die beiden französischen Rider Seb Michaud und Aurélien Ducroz haben das Podium mit drei Podiumplätzen jeder besetzt. Darunter einen Gewinn für den Veteran Seb Michaud der als Vizeweltmeister abschliesst und Aurélien Ducroz, der der dritte beste Rider der Welt ist. Dicht hinter dem Spitzentrio folgen die beiden amerikanischen ehemaligen Freestyler Drew Tabke und Cody Townsend.
Heute starteten die Snowboarder nach den Ridern, was die Abfahrten schwieriger machte wegen des weggefegten Schnees. Der Schweizer Snowboarder Cyril Neri wählte eine andere Abfahrt, in der es weniger Spuren gab, was sich schlussendlich auszahlte. Ein Glück für Cyril, der heute seinen ersten Sieg der Freeride World Tour geniesst. „Ich gewann das Xtreme vor 10 Jahren [und im Jahre 2006], und jetzt bin ich zurück! Ich entschied mich für guten Schnee, saubere Sprünge und schnelles Riden. Es war eine gute Übung, heute die Strategie zu ändern. Wie bei den anderen Wettkämpfen der World Tour dieses Jahr, mussten wir die ursprünglich geplante Abfahrtseite ändern aufgrund der schweren Bedingungen. Eine Herausforderung für uns Rider, da wir uns bestens weiterentwickeln wenn wir flexibel sein müssen. Das Niveau steigt somit höher“.
Der französische Snowboarder Xavier de le Rue beeindruckte während der gesamten Saison mit seinem extrem schnellen und leistungsfähigen Riden. Mit einem Gewinn und zwei zweiten Plätzen ist er der Freeride Weltmeister 2008 in der Snowboardkategorie, gefolgt von den Schweizer Ridern Alex Coudray und Austrain Flo Orley. Xavier de le Rue hat einen eindrucksvollen Background als viermaliger Boarder Cross Weltmeister, Sieger des Xtreme und des Swatch O’Neill Big Mountain Pro 2007. Heute freut er sich schon auf die kommende Saison“. Während der ganzen Tour hatten wir leider nicht stets gute Wetterbedingungen, eine schwere Situation für die Organisatoren. Trotzdem war die Tour ein voller Erfolg. Nächstes Jahr kann es nur noch besser werden und ich bin darauf aus, meine Fähigkeiten noch zu steigern.“
Die Riderinnen waren die ersten auf dem Berg heute und beeindruckten die Zuschauer mit schnellem, gekonntem Riden. Die alaskische Riderin Elyse Saugstad gewann heute und beherrschte die World Tour seitdem sie sich im Januar in Mammoth qualifizierte. „Ich fing letztes Jahr an, Freeride Wettkämpfte auszutragen, um für dieses Jahr meine Erfahrungen zu machen. Für die World Tour musste ich hart kämpfen, um mich in Mammoth zu qualifizieren. Harte Konkurrenz war angesagt, daher bin ich überglücklich! Ich freue mich, bei der World Tour dabei zu sein. Das Event hat uns Athleten geholfen, anerkannt zu sein/werden. Wir sind eine kleine Gruppe von Athleten die die Welt bereisen und so können wir uns immer besser kennen lernen“ sagte die ex Junior Olympische Alpinsportsiegerin.
Die einheimische Schweizer Riderin Ruth Leisibach ist eine der agressivsten Riderinnen der Welt. Sie bewies es heute indem sie zum fünften Mal den Xtreme und Weltmeistertitel gewann. Nach einer Rückenverletzung zu Beginn der Saison war ihr Comeback beeindruckend. „Ich freue mich riesig auf den Weltmeistertitel, aber das wichtigste für mich ist das Riden zu geniessen. Wir sind auf wunderschönen Abhängen während der Tour heruntergesaust. Die Wettkämpfe sind interessant und ein wahrer Adrenalinstoss. Da gibst du alles her, um die Grenzen des weiblichen Freerides zu suchen.“
Die erste Ausgabe der Freeride World Tour bestand seit Mitte Januar aus fünf weltweiten Wettkämpfen: in Mammoth USA, Sochi, Russland, in den Alpen, in Tignes, Frankreich und schliesslich heute Verbier, Schweiz. Während der Events wurden die Rider aufgrund von drei Kriterien beurteilt: Wahl der Abfahrt, Kontrolle und Gleitfähigkeit, was auf ein einziges Kriterium hinausläuft: Allgemeiner Eindruck.
Der Hauptorganisator der Freeride World Tour und der 13. Ausgabe des Xtreme in Verbier, Nicolas Hale-Woods, ist begeistert und freut sich, die erste Ausgabe der Tour erfolgreich abgeschlossen zu haben: “Welch eine Herausforderung, diese aller erste Freeride World Tour mit den besten Ridern und Snowboardern der Welt in einigen der bekanntesten Skiresorts zu organisieren. Das Feedback der Rider ist grossartig. Sie sind glücklich, die Entwicklung ihrer Sportart mitzuerleben, von der sportlichen Seite aber auch in Anbetracht des weltweit steigenden Interesses bei den Medien und der Öffentlichkeit. Eine der größten Herausforderungen lag zweifellos darin, Ereignisse an zahlreichen Orten auf dieser Welt zu organisieren, mit schwierigen Schneeverhältnissen und Wetterbedingungen. Der Winter ist sehr kurz, wir haben von Mitte Januar bis Mitte März sieben Events organisiert und reisten von einem Schauplatz zum anderen. Aber andere Kulturen kennen zu lernen ist auch sehr motivierend. Wir freuen uns wirklich, nächstes Jahr eine neue Tour zu organisieren und zu neuen aufregenden Orten zu reisen.“