Red Bull Photofiles

Review Red Bull Paddel-Battle

Wer surfen will, muss vorher paddeln: Dieser Erziehungsmaßnahme von Mutter Natur muss sich üblicherweise jeder Wellenreiter fügen. Red Bull Heli-Surf drillte seine Teilnehmer noch ein bisschen strenger: Beim weltersten Surfboard-Paddelrennen war der horizontal zurückgelegte Prolog kräfteraubende 700 Meter lang.
Am Surfboard spürst du das Leben, wie es immer sein sollte: wild und intensiv, voller Speed und Adrenalin, mit Wind in den Haaren und Sonne auf der Haut. Äh, präziser gesagt: Wenn du am Surfboard stehst – und auf einer prächtigen Welle Richtung Küste reitest. Wenn du hingegen am Bauch auf deinem Board liegst und mit schmerzenden Armen versuchst, einen angemessenen Abstand zum Strand herauszupaddeln, ist das Ding lästig und schwerfällig, viel zu voluminös und unmöglich zu steuern.

700 Meter gegen die Wellen
 

Womit wir bei Red Bull Heli-Surf wären, dem weltweit ersten Paddelrennen auf regulären Surfboards – das heißt, auf Boards, die nicht mehr als handelsübliche 6’6“(195 Zentimeter) messen durften. Bei leichtem Regen und dichter Bewölkung kraulte ein dichtes Feld von Surfern und Triathleten an der australischen Küste 700 Meter weit aufs offene Meer hinaus – und zwar in zwei getrennt gewerteten Rennen, von denen das eine an den Elouera (Cronulla) und das andere an den Manly Beaches ausgetragen wurde.

Per Heli zum Geheimspot
 

Die vier schnellsten jedes Durchgangs wurden für ihren Kampf mit den Wellen mit einem außergewöhnlichen Surf-Erlebnis belohnt: Ein Helikopter zog sie am Zielpunkt mit einer Seilwinde aus dem Wasser und brachte sie an einen bis dahin geheimgehaltenen Insider-Surfspot: Boomerang Beach an der Central Coast (NSW). Dort warteten Big Wave-Legende Ross Clarke-Jones und ein gemeinsamer Surftag bei idealen Wellenverhältnissen.

Ein Surftag mit dem Weltmeister
 

Zusätzlich durften sich Mark Simpson, der Gewinner des Cronulla Red Bull Heli-Surf-Rennens, und Johnno Stock, im Manly Red Bull Heli-Surf siegreich, über weitere Annehmlichkeiten freuen: Zusammen mit den sechs anderen Preisträgern werden sie im März bei der Rip Curl Pro at Bells Beach einen Tag lang mit ASP Weltmeister Mick Fanning surfen – und zwar auf brandneuen, extra für sie angefertigten Boards, mit denen sogar das Paddeln zum Vergnügen werden dürfte.
 





Füge diese Seite zu deiner lieblings Sozial-Bookmark-Seite hinzu:

IMPRESSUM - AGBs - Extreme-Sports - Extremsport - Extremsport-Videos
Copyright 2000-2007 by Grizzly - Wetter Österreich - Routenplaner Österreich

Extremsportnachrichten per RSS Newsfeed kostenlos abonieren