Billabong Pro
Bede Durbidge (AUS) gewinnt das BILLABONG Pipeline Masters..
...und die Triple Crown of Surfing
In kleinen (ca. 1m) Wellen setzte sich der Australier im Finale gegen seine Landsleute Dean Morrison und Joel Parkinson sowie gegen den Hawaiianer Pancho Sullivan durch
Im Finale des Billabong Pipeline Masters konnte sich Bede Durbidge 16,67 Punkte (von maximal 20 Punkten) sichern und verwies Dean Morrison (13,00 Punkte), Pancho Sullivan (9,60 Punkte) und Joel Parkinson (7,43 Punkte) auf die Plätze. Mit 9,50 Punkten für eine Welle im Finale strich der 24-jährige Durbidge eine der höchsten Punktzahlen im gesamten Contest ein.
“I'm absolutely over the moon right now”, sagte Durbidge anschließend. “Obviously the conditions weren't classic Pipeline, but the competition was still pretty intense. We had the new dual heat format and a lot of guys were on the bubble for qualification so there were a lot of hungry guys out there in this event. I've just tried to keep a cool head all season whether it be with sponsors or freesurfing or heats and that was really my approach out there today. I'm absolutely stoked. It's a great way for me to finish the season and I'm looking to go even better in 2008."
Erstmals seit Mike Rommesle im Jahr 1997 konnte sich mit Bede Durbidge wieder ein Australier zudem den Titel der prestigeträchtigen Triple Crown sichern. Die Triple Crown of Surfing besteht aus drei Veranstaltungen auf Hawaii, die in diesem Jahr mit insgesamt US$ 710.000,-- dotiert waren. Neben dem Billabong Pipeline Masters gehörten in diesem Jahr noch der Hawaiian Pro (12. bis 24. November, Ali’i Beach / Haleiwa; Sieger: Roy Powers) und der World Cup of Surfing (25.11. bis 07. Dezember, Sunset Beach / Oahu; Sieger: Makuakai Rothman) zur Serie dazu.
Durch seinen Erfolg auf Hawaii geht Durbidge nun mit US$ 40.000,-- in Cash, einem Truck im Wert von US$ 25.000,-- und einer limitierten Nixon Uhr für US$ 10.000,-- in die Weihnachtsferien bevor im Februar in Australien die neue Saison beginnt.
Als Weltmeister bei den Männern stand bereits vor dem Billabong Pipeline Masters der Australier Mick Fanning fest. Taj Burrow (AUS) konnte trotz seines Ausscheidens im Viertelfinale noch den Titel des Vizeweltmeisters behaupten. Pipeline Masters und Triple Crown Titelverteidiger Andy Irons (HAW) war bereits in der vierten Runde an seinem Landsmann TJ Barron gescheitert.
Bereits in der 3. Runde war die australische Surflegende Mark Occhilupo aus dem Contest und damit aus seiner Karriere (aus-)geschieden. Den letzten Heat als professioneller Wellenreiter surfte Occy gegen seinen Landsmann Troy Brooks. Mark Occhilupo ist mit 41 Jahren der älteste Surfer auf der Tour gewesen. Mit 16 war er einer der besten Surfer der Welt, 1985 (mit 19 Jahren) siegte er beim Pipeline Masters und verschwand kurz danach komplett von der Bildfläche. Eine der aussichtsreichsten Karrieren der Surfwelt schien beendet. Occy kämpfte sich aber zurück und wurde 1997 noch Vizeweltmeister und im Jahr 1999 dann tatsächlich Weltmeister im Wellenreiten. Eine einmalige Karriere und eine spannende Geschichte, die auf www.billabong.com.au/occy nachgelesen werden kann. Occy, Icons Never Die !!
Billabong Pipeline Masters Ergebniss im Finale:
Bede Durbidge (AUS) 16.67, Dean Morrison (AUS) 13.00, Pancho Sullivan (HAW) 9.60, Joel Parkinson (AUS) 7.43
Billabong Pipeline Masters Ergebnisse im Viertelfinale:
Heat 1: Joel Parkinson (AUS) 16.50 def. CJ Hobgood (USA) 13.73
Heat 2: Dean Morrison (AUS) 11.00 def. Adrian Buchan (AUS) 10.50
Heat 3: Pancho Sullivan (HAW) 9.10 def. Chris Ward (USA) 8.70
Heat 4: Bede Durbidge (AUS) 16.90 def. Taj Burrow (AUS) 12.34
Top 10 der ASP World Championship Tour 2007
1. Mick Fanning (AUS) 8136 points
2. Taj Burrow (AUS) 7104 points
3. Kelly Slater (USA) 6516 points
4. Joel Parkinson (AUS) 6432 points
5. Bede Durbidge (AUS) 5774 points
6. Andy Irons (HAW) 5151 points
7. Pancho Sullivan (HAW) 4938 points
8. Jeremy Flores (FRA) 4770 points
9. Dean Morrison (AUS) 4690 points
10.Bobby Martinez (USA) 4582 points