Roman Hagara und Hans Peter Steinacher bereiten sich mit Hochdruck auf die kommenden Herausforderungen vor. Nach einem zweiwöchigen Trainingslager vor Sizilien, arbeiten die Tornado-Doppelolympiasieger momentan in Trogir (Kroatien) vor allem an der Kraft, im Ausdauerbereich, der Koordination, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Der Besuch der „Nacht des Sports“ wird auf das Olympische Jahr 2008 verschoben.
„Im Hinblick auf die Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele 2008 hat die Tornado-Weltmeisterschaft Ende Februar in Neuseeland höchste Priorität. Wir gönnen uns jetzt keine Verschnaufpause mehr“, erklärt Vorschoter Hans Peter Steinacher, der mit Roman Hagara in Kroatien aktuell bei rund 5 Grad Außentemperatur täglich mindestens vier Stunden am Wasser trainiert.
Bereits am 26. November fliegen Hagara und Steinacher zum zweiten Mal nach Italien, um vor Sizilien die Bedingungen der WM in Neuseeland und auch der Olympischen Spiele 2008 zu simulieren. „Wir haben ein hervorragendes Revier gefunden. Wir bekommen es in Italien einerseits mit Leichtwind, andererseits mit Starkwind zu tun. Dies sind für uns die perfekten Voraussetzungen, um das Material zu testen. Zusätzlich simulieren wir Wettfahrten, arbeiten an der Taktik und verfeinern die einzelnen Arbeitsschritte am Boot“, wirkt Steuermann Hagara motiviert.
„Mit dem überlegenen Sieg bei den Pre-Olympics haben wir die Konkurrenz geschockt und sehr viel Motivation getankt. Dieses Ergebnis gibt uns die Richtung vor. Jetzt wird alles dem Erfolg untergeordnet“, erklären Hagara und Steinacher.