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Cedric Dumont - Rekord bei B.A.S.E. in Belgien

Eine knappe Sekunde lang dauerte Cedric Dumonts jüngstes Projekt, ein B.A.S.E.-Jump von einem nur 34 Meter niedrigen Viadukt. Der Lohn für den schwindelfreien Belgier: neuer Europarekord.

Je niedriger ein Objekt ist, desto höher ist das Risiko, von ihm herunterzuspringen. Diese auf den ersten Blick nicht ganz einleuchtende Weisheit sollte man im Alltagsleben nicht beherzigen, für BASE-Jumper zählt sie aber den lebenserhaltenden Grundregeln. „Taucht irgendein Problem auf, hast du keine Zeit, darauf zu reagieren“, erklärt Cedric Dumont. Unerwünschte Nebenwirkungen eines BASE-Jumps aus geringer Höhe schildert er durchaus plastisch: „Eine winzige Verzögerung beim Öffnen des Fallschirms, und du bist tot.“

Neuer Europarekord

Der Belgier, der schon einmal in einem Wingsuit von der Eiger Nordwand gesprungen ist, liebt dennoch das Spiel mit dem Grenzbereich: 2006 sprang er in Irland von einer 35 Meter hohen Brücke, nun setzte er das Limit des Möglichen um einen weiteren Meter hinab. Nur 34 Meter lagen zwischen seinem Absprung und der unverletzten Landung. Damit stellte er einen neuen Europarekord für den niedrigsten BASE-Jump mit einer Landung auf festem Boden auf.

BASE in the lowlands

„Eigentlich dachte ich, dass ich 2006 in Irland das Limit erreicht hätte“, so Dumont, „doch nach langem Abwägen aller Faktoren, langwierigen Berechnungen und der Entwicklung eines Spezialschirms entschloss ich mich, noch tiefer zu gehen.“ Der Sprung vom Viaduc de Vilvoorde war für Dumont Teil eines Langzeitprojekts namens „BASE in the lowlands“, in dessen Verlauf er in Belgien von so vielen Objekten wie möglich springen will.






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