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Review Red Bull Art of Motion

Weltelite verneigte sich vor Ryan Doyle Der weltweit erste internationale Freerunning/Freestyle Moves Wettbewerb „Red Bull Art of Motion“ sprengte am Samstagabend am Wiener Meiselmarkt die Erwartungen und versetzte 2800 Zuseher ins Staunen. Die 29 besten Freerunner der Welt, unglaubliche Hindernisse auf unterschiedlichsten Untergründen und eine tobende Menge. Der Sieg ging an Ryan Doyle. Der furchtlose Brite erfuhr von seinem Triumph am Ende erst in der Notaufnahme.
So kreativ wie nur möglich, so stylish wie irgendwie machbar. Am Gelände des 100 Jahre alten Marktes in der Wiener City machte der Ausnahmezustand das Programm. Auf Plateaus, über Mauern und zwischen Baugerüsten fanden Ryan Doyle (GBR) und seine Herausforderer den perfekten Spielplatz und gingen an ihre Grenzen. Erstmals als Bewerb unter die Leute gebracht, bewerteten die Athleten ihre atemberaubenden Flips von Mauern, Saltos über Autodächer, Spins oder Jumps von Baugerüsten gegenseitig. „Die Menge und die einzigartige Kulisse haben mich enorm angespornt. Hier sind alle an die Grenzen gegangen. Das Bewertungssystem war genial. Für mich persönlich war dies das Highlight meiner bisherigen Laufbahn“, brachte es Marcus Gustafsson (SWE), der am 3. Rang landete, auf den Punkt.


Nach zwei Qualifikationsdurchgängen bot vor allem das Finale eine einzigartige Show. Als der - aus dem aktuellen Madonna-Video bekannte - US-Amerikaner Victor Lopez über Rang zwei jubelte und der Schwede Marcus Gustafsson im Wiener Rampenlicht am dritten Podestplatz strahlte, lag der siegreiche Brite Ryan Doyle bereits am Röntgentisch. Nach einer unglaublich Spektakulären Performance verletzte sich Doyle im Finale beim letzten Move unglücklich und trat die Heimreise mit einem angeknacksten Unterschenkel an. „Ich wollte zum Abschluss einen dreifachen Salto vom Dach zeigen. Das war doch ein wenig zu gewagt. Als ich im Krankenhaus vom Sieg hörte, war die Angelegenheit aber halb so schlimm“, strahlte Doyle unter Freudentränen. Victor Lopez, der mit Superstar Madonna auf Welttournee war, im Wortlaut: „Ich kann mich an keinen Tag erinnern, der mir so viel Kraft gekostet hat. Vor allem der Einstieg über die Hauswand war eine echte Probe.“

Lopez und Gustafsson hielten neben den Trophäen auch Schecks über 750 bzw. 500 Euro in Händen. Ryan Doyle wurde das Preisgeld (1250) für den Sieg noch in der Nacht am Krankenbett überreicht. Für den „sickest move“ teilten sich Lopez und sein US-Landsmann Gabriel Nunez 1000 Euro.





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