200 Traceure nahmen in Essen an Europas größtem Parkour Workshop des Jahres teil! Die Zeche Zollverein war am 15.09.2007 der perfekte Austragungsort für den zweiten Tourstopp der diesjährigen PlayStation® the way Workshop-Reihe, zu dem sich 200 Teilnehmer und fünfzehn der besten Trainer aus ganz Europa kamen.
Nach acht Stunden hartem und lehrreichem Training zogen alle eine positive Bilanz, was nicht nur die Teilnehmer- sondern auch die motivierten Coaches besonders freute.
Die Vorbereitungen am Vortag liefen bis spät in die Nacht auf Hochtouren, in der Halle fünf der Zeche Zollverein wurden die extra für den Workshop angefertigten Parkour Obstacles aufgebaut. Doch damit nicht genug, besonders aufwendig war ebenso der Aufbau der zusätzlichen Traversen mit integrierten Plattformen, die erstmals als Trainingselemente für besonders anspruchsvolle Bewegungsabläufe den Parkour bereicherten.
Dieses Konzept kam gerade bei den fortgeschrittenen Traceuren sehr gut an, und wird auch beim nächsten Stopp in Berlin am 17.- und 18.11.07 fortgeführt. Auch auf dem Außengelände der Zeche Zollverein wurden Obstacles aufgebaut, um das Trainingsareal für die vielen Teilnehmer auf über 1000 qm vergrößern zu können.
Später am Abend trafen alle Coaches ein, um den Trainingsparkour mit großer Begeisterung zu testen, und letzte Absprachen für den kommenden Tag zu treffen. Unter den fünfzehn internationalen Trainern waren unter anderem Steven Käser von Parkour One aus der Schweiz, aus England nahm Daniel Ilabaca den weiten Weg nach Essen auf sich. Thibaut Granier und Benoit Lavelatte vom Team Shin Thai aus Frankreich waren erstmals dabei, um den Workshop als Coaches zu unterstützen.
Das Leistungsniveau vieler Teilnehmer war sehr fortgeschritten, denn in den letzten Workshops haben sich einige Traceure kennen gelernt, die direkt im Anschluss eigene Communities gebildet haben- und seit dem regelmäßig in ihren Städten gemeinsam trainieren. Die Quote der weiblichen Teilnehmer ist gegenüber letztem Jahr auf kontinuierliche 10% gestiegen. Auch die Anfänger kamen voll auf Ihre Kosten und freuen sich, die erlernten Basics nun sicher auf ihre urbane Umgebung übertragen zu können.
Nach der ersten Trainingseinheit am Vormittag zeigten die Profis der Szene in einer Vorführung, welche Sprünge und anspruchsvolle Bewegungsabläufe nach jahrelangem Training möglich sind. Dies pushte die Teilnehmer zwischen vierzehn und 47 Jahren im zweiten Part nach der Mittagspause noch mehr, bis zum Schluss alles zu geben. Sie holten das Maximum aus sich heraus bis die körperliche Kondition bei fast allen erschöpft war, doch alle Teilnehmer bissen sich bis zum Ende durch. Dabei war gesunde Catering des Workshops in Form von Wasser, Säften und frischem Obst eine willkommene Stärkung.
Motivierte Traceure durften im PlayStation® Best Solution als Belohnung ihr Können vor allen Teilnehmern und Zuschauern präsentieren. Dies galt auch für die Trainer, die in der abschließenden Show im Anschluss auch nach knapp acht Stunden noch die Kraft hatten, atemberaubende Sprünge und Techniken sauber und beeindruckend vor zu führen.