Red Bull Photofiles

Review Red Bull Drive By - Madrids schwarze Pisten

Dass man den besten Powder in unberührter Natur antrifft, die besten Partys aber in der Großstadt, sorgt bei passionierten Snowboardern bisweilen für geographische Gewissenskonflikte. Zum Glück bietet Red Bull Drive By Abhilfe.
Das Transportmittel: Nicht windige Schlepplifte, sondern drei fette Mercedes-Limousinen mit verdunkelten Scheiben. Das Gelände: Skatepark-Rampen und Stiegengeländer mitten in der Großstadt statt verschneiter Hänge in alpiner Abgeschiedenheit. Und der Schnee: selbst mitgebracht. Es war ein Snowboard-Ausflug der etwas anderen Art, den eine Handvoll internationaler Rider von 10. bis 23. November in Spanien und Portugal unternommen hat.


Wenn der Snowboarder nicht zur Piste kommt ...

Die Idee von Red Bull Drive By entspricht in etwa dem Konzept von Berg und Prophet: Auf einer zweiwöchigen, in gepimpten Luxusautos zurückgelegten Reise von Bilbao nach San Sebastian, von Madrid nach Avila und zuletzt nach Lissabon machten sich die Teilnehmer gemeinsam mit Locals auf die Suche nach den aufregendsten innerstädtischen Spots zum Boarden und Partymachen. Für die winterliche Atmosphäre sorgte man selbst: Wo Location und Obstacles vielversprechend schienen, kippte der mitreisende Kühlwagen einfach die erforderliche Schnee-Unterlage hin – zum Beispiel auf den Skatepark am Strand von Zarauz oder vor die Expo in Lissabon.  

Innenstadt-Session sorgte für Verkehrschaos

„Unter anderem veranstalteten wir die erste jibbing session unter Ehrenschutz der Stadtpolizei von Bilbao“, erzählt Max Legend, einer der beiden kanadischen Teilnehmer, von den skurrilen Erlebnissen, die man während so einer Reise hat. Der Auslauf eines besonders fetten Drops, den die Fahrer in Bilbao entdeckt hatten, führte nämlich direkt in eine stark frequentierte Nebenstraße. Die verständigte Polizei erwies sich als Snowboarder-freundlich: Sie sperrte den Verkehrsweg kurzerhand ab, um den Fahrern eine sichere Landung zu ermöglichen; selbige dankten der städtischen Polizei mit anerkennenden Zurufen.

Internationale Crew

Zu den Teilnehmern des Events zählten neben Legend sein Landsmann Alex Cantin sowie die Schweizer Hans Ahlund und Kareem El Rafie. Beim größten Teil der Strecke wurden sie vom Österreicher Benny Wetscher, dem Spanier Adán Baserba und dem Polen Wojtek Pawlusiak begleitet. Ein Teil des Teams brachte bereits Red Bull Drive By-Erfahrung mit – war es doch die bereits dritte Austragung der Veranstaltung: 2005 führte die Drive-By-Route von Prag nach Amsterdam, 2006 von Wien über die Slowakei und Polen nach Belgrad. In Spanien und Portugal machte Red Bull Drive By 2007 zum ersten Mal Station.






Füge diese Seite zu deiner lieblings Sozial-Bookmark-Seite hinzu:

IMPRESSUM - AGBs - Extreme-Sports - Extremsport - Extremsport-Videos
Copyright 2000-2007 by Grizzly - Wetter Österreich - Routenplaner Österreich

Extremsportnachrichten per RSS Newsfeed kostenlos abonieren