TRANSALP: Platt/Sahm unterstreichen Stärke mit fünftem Tageserfolg

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TRANSALP:
Platt/Sahm unterstreichen Stärke mit fünftem Tageserfolg

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Carsten Bresser
Carsten Bresser
„Team Texpa-Simplon“ im Pech / Favoriten bauen Führung aus Karl Platt und Stefan Sahm haben die vorletzte Etappe der JEANTEX BIKE TRANSALP gewonnen und damit ihren fünften Tageserfolg gefeiert. Die beiden Profis vom „Team Bulls“ benötigten für das längste Teilstück der diesjährigen Alpenüberquerung von Predazzo/Val di Fiemme nach Folgaria (102,55 km und 2.967 Höhenmeter) 4:06:34 Stunden. Zweiter wurden Andreas Strobel und Silvio Wieltschnig von „Fiat Rotwild“ (4:12:22), gefolgt von den beiden Österreichern Thomas Wallner und Markus Stock vom Team „Adidas Fuji- Dtswiss“ (4:15:16), die sich über ihr erstes Podiumsresultat freuen durften. Der zweite Berg am heutigen Tage verhinderte einen weiteren Zielsprint. Denn ungefähr bei der Hälfte des Kaiserjägerwegs gab das „Team Bulls“ Gas.

„Wir haben uns die letzten zwei, drei Tage ein wenig zurückgehalten. Heute musste ich aber mal wieder drauf halten“, äußerte dann auch Karl Platt nach dem Rennen. Der Partner des viermaligen Transalp-Siegers, Stefan Sahm, ergänzte: „Wir sind recht schnell den Asphalt-Anstieg gefahren. Das Team Texpa-Simplon hat zwar noch eine Zeit mithalten können, musste dann aber im Steilen abreißen lassen.“

Zwei Franken im Pech
Obwohl sie nicht ganz mit den späteren Siegern mithalten konnten, war bis zur zweiten Verpflegungsstation die Welt für Alexander Pscheidl und Christian Schneidawind noch in Ordnung. Doch knapp fünf Kilometer später verfuhren sich die beiden Franken vom „Team Texpa-Simplon“ an Position zwei liegend trotz Beschilderung und verloren einige Minuten. „Wir haben uns heute insgesamt dreimal verfahren. Das ist ärgerlich, denn wir sind heute wirklich topp gefahren. Wir waren an der Abzweigung einfach zu schnell dran und haben das Schild nicht gesehen.“

Trost kam allerdings von Markus Stock, der den heutigen Tag mit seinem Partner auf Rang drei beendete: „Wir hatten heute Glück. Die moralischen Dritten sind eigentlich Texpa-Simplon. Für uns ist es allerdings eine schöne Sache, auch wenn es nicht ganz selbst erarbeitet ist, denn wir hatten die ganze Woche Pech mit Stürzen und platten Reifen. Jeder Tag war ein einziger
Kampf.“

„Team KTM“ bei den Masters unschlagbar
Ekkehard Dörschlag und Heinz Zörweg haben einmal mehr bewiesen, wer das Zepter bei den Masters-Teams schwingt. Die beiden Biker vom „Team KTM“ sicherten sich nicht nur in 4:14:34 Stunden den siebten Tagessieg in Folge, sondern kamen auch als insgesamt drittschnellstes Duo in Folgaria an. Zweiter wurde die Paarung „Sponsor Sport Food“ mit Bärti Bucher und Renato Burch (4:42:39), vor „Scott Belgium“ bestehend aus Luc van Roy und Paul Heylen (4:43:50), die sich über ihr bislang bestes Resultat freuen durften.

„Team Raven Canada“ erneut topp bei den Frauen
Die Kanadierinnen Marg Fedyna und Nikki Kassel vom „Team Raven Canada“ haben die siebte Etappe für sich entschieden. Beide benötigten von Predazzo nach Folgaria 5:02:19 Stunden. Ihnen folgten auf Rang zwei die Schwestern Sandra und Peggy Klose von „Zwillingscraft“ (5:06:36), denen der Sieg bei den Damen wohl nicht mehr zu nehmen ist. Dritte wurden Kerstin Brachtendorf und Danièle Troesch von "Fiat Rotwild-Damen" (5:15:50).

„Rocky Mountain/Haywood“ setzt Durchmarsch fort
Alison Sydor und Carsten Bresser haben heute ihren siebten Sieg gefeiert und geben sich weiterhin keine Blöße. Nach 4:45:53 Stunden erreichte die Paarung „Rocky Mountain/Haywood“ das Ziel. Knapp 15 Minuten später folgten Bärbel Jungmeier und Werner Fischer vom „Ciclopia Pro Team“ (5:00:51). Dritte wurden Louise Kobin und Eric Warkentin von „Xfusion/Shoair“ aus den USA (5:14:08), die damit auch den dritten Rang im Mixed-Ranking ergatterten.

Sie scheinen ein Abonnement auf den zweiten Platz zu haben. Nach vorne reicht es nicht ganz, auf Platz drei ist immer genügend Luft. Die Rede ist von Bärbel Jungmeier und Werner Fischer. Die Österreicherin meinte dann auch: „Wir fühlen uns sehr gut. Alison und Carsten fahren in einer eigenen Klasse, was uns auch vorher schon klar war. Zumindest die letzten beiden Tage waren wir dicht dran. Es ist keine Schande, Zweiter hinter ihnen zu werden.“

“D'Ürner Oldies” bauen Führung bei den Ältesten wieder aus
Nachdem sie gestern einige Minuten ihres Vorsprungs in der Senior
Mastersklasse verloren hatten, haben die Träger des Grünen Trikots, Walter Ehrler und Markus Gisler heute wieder Zeit drauf gepackt. Die „D'Ürner Oldies“ erreichten das Ziel nach 4:48:19 Stunden. Knapp 17 Minuten nach ihnen kamen die Zweitplatzierten des Senior Mastersrankings ins Ziel.

Ferdinand Ganser und Georg Niggl vom „Sport Team Buhler/Gat Kempten- Gox“ brauchten 5:05:14 Stunden. Dritte wurden die „Buelibiketigers“ mit den Schweizern Jiri Cesal und Urs Güntensberger (5:21:52), die zum ersten Mal den Sprung aufs Podium schafften.

Vorschau Etappe 8: Folgaria – Riva del Garda

Waren am Vortag noch die Konditionsbären gefragt, kommen auf den letzten 65 Kilometern zum Gardasee die Fahrtechniker zum Zug. Nach den ersten beiden Anstiegen zu den alten Festungen und dem Monte Finonchio müssen die Biker eine 1.000 Höhenmeter bietende Trail-Abfahrt auf alten Militärwegen bis nach Rovereto bewältigen. Mit nur kurzen Schotterunterbrechungen reihen sich schmale Wald-Trails mit Wurzeln und Felsbrocken aneinander, die Konzentration darf keinen Moment nachlassen. Über Patrone geht es zum letzten Berg des Jubiläumsrennens, den Passo Bordala, von wo es auf der berühmten Strecke des Bike-Marathons hinunter nach Riva del Garda geht. Hier dürfen sich dann alle Finisher im Gardasee abkühlen und natürlich ein rauschendes Geburtstagsfest inklusive Feuerwerk feiern.

Foto: (c) www.transalp.com

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