LUCKY LEWIS

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Von den vier Fahrern, die in den Farben von Red Bull antreten, bot Mark Webber die beste Leistung des Tages. Er knallte eine tolle Zeit auf die Bahn, die ihm am Sonntag in der Startaufstellung für den Grand Prix von Europa Platz sechs in Reihe drei sichert. Damit wurde er exakt seiner Vorhersage gerecht, denn er hatte den Platz in der Top-Ten zuvor angekündigt.

Aber seine Leistung, und die der meisten anderen, wurde kaum beachtet, weil Lewis Hamilton in der schnellen S-Passage einen schweren Abflug erlebte. Der Rookie in Diensten des Teams McLaren, der das WM-Zwischenklassement anführt, geriet von der Piste, weil sich das rechte Vorderrad gelockert hatte. Wegen dieses Zwischenfalls wurde die Sitzung für rund 30 Minuten unterbrochen. Bedauerlicherweise reichte diese Zeitspanne für die eher sensationslüsternen Vertreter im Kreis der Journalisten aus, den in solchen Fällen üblichen Quatsch à la „Rennfahrer übersteht 300 km/h Todescrash“ abzusondern. Auf die Frage nach ihrer Sicht der Dinge wiesen die meisten Rennfahrer glücklicherweise auf die offenkundige Tatsache hin, dass dieser gefährliche Sport so sicher wie irgend möglich ist. Das ist den immensen Bemühungen der Sporthoheit, Sicherheitskampagnen sowie individuellen Anstrengungen von Fahrern in der Vergangenheit und der Gegenwart zu verdanken. Es scheint, als wolle die F1-Presse ihr eigenes Süppchen kochen und den Anschein erwecken, als liege der Reiz dieses Sports zum Teil am Gefahrengrad. Tatsächlich empfinden manche Renn-Fans Unfälle als den spannendsten Part der Action. 30 Minuten unterbrochen. Bedauerlicherweise reichte diese Zeitspanne für die eher sensationslüsternen Vertreter im Kreis der Journalisten aus, den in solchen Fällen üblichen Quatsch à la „Rennfahrer übersteht 300 km/h Todescrash“ abzusondern. Auf die Frage nach ihrer Sicht der Dinge wiesen die meisten Rennfahrer glücklicherweise auf die offenkundige Tatsache hin, dass dieser gefährliche Sport so sicher wie irgend möglich ist. Das ist den immensen Bemühungen der Sporthoheit, Sicherheitskampagnen sowie individuellen Anstrengungen von Fahrern in der Vergangenheit und der Gegenwart zu verdanken. Es scheint, als wolle die F1-Presse ihr eigenes Süppchen kochen und den Anschein erwecken, als liege der Reiz dieses Sports zum Teil am Gefahrengrad. Tatsächlich empfinden manche Renn-Fans Unfälle als den spannendsten Part der Action. Alles, was sich auf der Strecke tut, wird als Zwischenfall hingestellt, der genau untersucht werden sollte. Bei den Rennen der MotoGP purzeln die Fahrer oft von ihren Motorrädern und brechen sich dabei zuweilen sogar einen ihrer Knochen. Doch irgendwie schaffen sie es dann immer wieder, am nächsten Tag erneut im Sattel zu sitzen.

Lewis signalisierte nach dem Crash mit hochgestrecktem Daumen, dass er okay ist. Zur Zeit sieht es so aus, dass er unverändert Platz zehn der Startaufstellung inne hat. Es steht allerdings außer Frage, dass er nach einem Unfall wie dem heutigen, am morgigen Tag das Grünlicht der Ärzte abwarten muss, bevor er am Rennen teilnehmen darf. Auch stellt sich die Frage, ob der Motor seines Autos beschädigt wurde. Falls das Aggregat gewechselt werden muss, droht Hamilton ein Startplatz am Ende des Feldes.

Wenn auch aus einem völlig anderen Grund, übrigens einem ausgesprochen dämlichen, steht ein anderer Motorwechsel mit Sicherheit ins Haus. Ein Mitglied unserer Kommunikations-Crew füllte den Tank seines Autos unachtsam mit Benzin, obwohl dieser Wagen von einem Dieselmotor angetrieben wird! Um ihren Job machen zu können, wird von diesen Kommunikations-Leuten halt kein fundiertes Wissen von den Abläufen im Inneren eines Verbrennungsmotors und den unterschiedlichen Treibstoffbedürfnissen verlangt.

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