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Sébastien Bourdais Drei Fragen an ...

Beim GP von Frankreich steht der 29-jährige Toro Rosso-Pilot im Zentrum der Aufmerksamkeit. Nervös machen lässt er sich davon nicht.

Beim Fußball ist ein Heimspiel ein klarer Vorteil. Ist das beim Formel-1-Fahren genauso?

Nicht für mich. In Magny-Cours werde ich vielleicht ein bisschen mehr Stress haben als sonst. Das unterscheidet den GP von Frankreich für mich von den anderen. Aber sobald ich ins Auto steige, ist das Gefühl überall das gleiche: Ich bin bis in die Haarwurzeln motiviert.


Wo fühlst du dich überhaupt zuhause? In Frankreich? In St. Petersburg – dem in den USA –, wo du lange gelebt hast? Oder in der Schweiz, wo du jetzt deinen Wohnsitz hast?

Ich kann mich überall gut einleben. Nur am Wasser muss es sein: In Amerika hatte ich ein Haus am Meer und jetzt eines am Genfersee. Es gibt nichts Entspannenderes.


Zumal dir der GP von Kanada zuletzt einige Nerven gekostet haben dürfte. Was erwartest du dir nach den Problemen in Montreal von Magny-Cours?

Das war das miserabelste Rennen, das ich je hatte, nein, das mieseste Rennwochenende meiner Karriere. Die Straßenverhältnisse waren spätestens ab der Hälfte des Rennens eine Zumutung. Darum freue ich mich doppelt auf Magny-Cours: Dort gibt es zumindest eine Rennstrecke ohne Schlaglöcher.  






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