IFMX
Remi Bizouard gewinnt NIGHT of the JUMPs in Berlin vor André
Am Samstag traf sich die komplette Weltelite im Freestyle Motocross zur Suzuki NIGHT of the JUMPs in Berlin. 8.000 begeisterte Zuschauer feierten die 14 FMX-Helden aus acht Nationen in der Max-Schmeling-Halle beim ersten IFMXF Contest 2008 in Deutschland. Und das Fahrerfeld dürfte das beste gewesen sein, das jemals auf deutschen Boden gestartet ist. Mit dabei der Dubai X Games Gewinner Greg Hartman (USA), Jack Rowe (USA), der Führende der FIM Freestyle MX World Championship André Villa (NOR), X Games Teilnehmer Remi Bizouard (FRA), der zweimalige Vize-Weltmeister Libor Podmol (CZE) und Fredrik Johansson (SWE), um nur einige zu nennen.
Bei dieser Masse an Weltklasseathleten mussten die Fahrer schon in der Qualifikation alles geben, um sich unter die besten Sechs zu platzieren und das Finale zu erreichen. Das gelang Suzuki Teamrider André Villa am Besten. Ihm folgten Romain Izzo, Jack Rowe, Remi Bizouard, Greg Hartman und Lukas Weis.
Der Berliner Lokalmatador Freddy Peters konnte sich zwar nicht für das Finale qualifizieren, zeigte aber erstmalig Longdistance Flips, einen sogar als Heelclicker und wurde von der Menge frenetisch gefeiert. Der Rödentaler Fabian Bauersachs verpasste die Endrunde nur um Haaresbreite.
Nach der Qualifikation erlebten die Zuschauer den Whip- und Highest Air-Contest. Bester „Whipper“ war der Münchener Lukas Weis, der mit übersprungenen 8,0 Meter auch den „Hochsprung“ gewann. In der Pause erlebten die Zuschauer dann mit der MVS Zeppelin Baumaschinen Freestyle Show noch eine Premiere. Damit wurden die Besucher für das Finale richtig aufgepeitscht.
Lukas Weis erwischte einen richtig guten Run, mit dem er sogar den X Games Gewinner Greg Hartman auf Platz 6 verweisen konnte. Der zeigte zwar seinen Indy Flip und den Switchblade Backflip, aber er hatte auch einen verkorksten Sprung und konnte damit nicht an dem Münchener vorbei ziehen. Der zweite Amerikaner Jack Rowe holte auch alle Tricks heraus. Mit seinem Cordova 1-Hand Seatgrab, Cordova und Superman Flip konnte er aber nur den vierten Platz erreichen.
Richtig spannend und mehr als spektakuläre machten es die beiden Franzosen Remi Bizouard und Romain Izzo sowie André Villa aus Norwegen. Romain zeigte im Double-Up einen Superman Seatgrab Flip, Remi seinen Ruler Flip, den er schon bei den X Games zeigte. Und das obwohl er nach seiner Schulteroperation erst seit zwei Wochen wieder trainiert. Villa punktete mit seinem Underflip und dem neuen Switchblade Flip. Drei Punkte trennten die Fahrer schließlich, wobei Bizouard vor Villa gewann und Izzo Dritter wurde.
Am Sonntag steigt die zweite Runde der Suzuki NIGHT of the JUMPs in Berlin und die Karten werden neu gemischt.
www.ifmxf.com
FACTS Suzuki NIGHT of the JUMPs
Berlin, 05. April 2008
Results Suzuki NIGHT of the JUMPs – Final
1. Remi Bizouard FRA FFM Yamaha 297 Points
2. André Villa NOR RFME Suzuki 296 Points
3. Romain Izzo FRA FFM Kawaski 294 Points
4. Jack Rowe USA DMSB Suzuki 276 Points
5. Lukas Weis GER DMSB Suzuki 246 Points
6. Greg Hartmann USA DMSB Yamaha 238 Points
Results Qualifikation
1. André Villa NOR RFME Suzuki 246 Points
2. Romain Izzo FRA FFM Kawaski 239 Points
3. Jack Rowe USA DMSB Suzuki 238 Points
4. Remi Bizouard FRA FFM Yamaha 235 Points
5. Greg Hartmann USA DMSB Yamaha 217 Points
6. Lukas Weis GER DMSB Suzuki 212 Points
7. Fabian Bauersachs GER DMSB KTM 212 Points
8. Fredrik Johansson SWE SVEMO Suzuki 210 Points
9. Massimo Bianconcini ITA DMSB Hondo 201 Points
10. Freddy Peters GER DMSB Suzuki 189 Points
11. Oystein Kjorstad NOR NMF KTM 187 Points
12. Libor Podmol CZE ACCR Suzuki 177 Points
13. Bartosz Oglaza POL PZM Suzuki 164 Points
14. Hannes Ackermann GER DMSB KTM 146 Points
Results Whip Contest
1. Lukas Weis GER DMSB Suzuki
2. Massimo Bianconcini ITA DMSB Honda
3. Fredrik Johansson SWE SVEMO Suzuki
3. Bartosz Oglaza POL PZM Suzuki
Results Highest Air Contest
1. Lukas Weis GER 8,00 Meter
2. Libor Podmol CZE 7,50 Meter
3. Bartosz Oglaza POL 7,50 Meter
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