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Supermoto: Interview mit Nicky Hayden

2007 machte dein Bike nur Probleme, in der WM reichte es nur zum achten Platz. Nun scheint sich ein Ende deiner Durststrecke anzukündigen. Was kann dein neues Bike, das das alte nicht konnte?


Ich denke, der größte Fortschritt ist, dass der Motor jetzt mehr Touren bringt. Das bringt uns Extra-Tempo auf der Strecke. Leider fährt sich das Bike derzeit noch etwas träge ...


Das heißt?


Die Entwickler von HRC haben bis zum Saisonstart noch eine Menge Arbeit vor sich.


Dass ihr in Sachen Speed so zugelegt habt, ist aber schon mal beruhigend, oder?

Schon, aber mehr Speed bedeutet nicht notwendigerweise bessere Rundenzeiten. Ich bin mit den bisherigen Leistungen jedenfalls sehr zufrieden und freue mich schon darauf, was Honda noch aus dem Bike herausholen kann. Ich hoffe, dass bis Katar alle Probleme gelöst sind.


Wie gefällt dir der Katar-GP, mit dem am 9. März die MotoGP-Saison beginnt, denn persönlich?


Ein Nacht-GP als Eröffnungsrennen ist für die Fahrer genauso fantastisch wie für die Fans und alle, die irgendwie involviert sind. Ich freue mich schon unglaublich auf den großen Tag.


Wie zufrieden bist du denn mit den neuen Reifen? Denkst du, dass Michelin im Vergleich zum vergangenen Jahr ein Fortschritt gelungen ist?


Ja, Michelin hat sehr viel weitergebracht. Vor allem von den Regenreifen, die ich in Philipp Island verwendet habe, war ich begeistert: Ihr Grip war echt unglaublich. Aber natürlich wissen wir erst beim ersten Rennen, wo wir wirklich stehen. MotoGP ist eine große Herausforderung, was die Reifen betrifft, aber ich vertraue Michelin voll und ganz.


Und wie sehr vertraust du deiner eigenen Stärke? Heuer fällt ja zumindest der Druck der Titelverteidigung weg.


Für mich ist der Druck der gleiche wie letztes Jahr, weil ich mein bestes geben und mein Team und die Fans stolz machen will. Das wird kein Spaziergang, aber wir haben ein tolles Team und ein tolles Bike. Im Repsol Honda Team zu fahren ist eine Ehre für jeden Fahrer, und ich nehme diese Chance sehr ernst. Darum will ich heuer unbedingt bessere Ergebnisse bringen als im Vorjahr – und das werde ich auch.


Was sind demnach deine Ziele für die kommende Saison?


Mein Ziel ist simpel: den Titel zu gewinnen. Ich weiß, nach der letzten Saison klingt das verrückt, aber ich bin da anderer Meinung: Was man einmal geschafft hat, das kann man auch ein zweites Mal schaffen. Ob es möglich ist, werden wir bald herausfinden: Darum kann ich den Saisonstart kaum erwarten.






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