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Red Bull Air Race Abu Dhabi - Zu Gast beim Vater der Gazelle

Das Red Bull Air Race in Abu Dhabi soll am 10. und 11. April fünf wichtige Fragen beantworten, über denen Fans der spektakulärsten Rennserie der Welt brüten. Eine Vorschau auf den Take-off der World Series 2008. Wer hat seine Hausaufgaben am gewissenhaftesten erledigt?
„In Abu Dhabi werden Piloten und Mechaniker mit Digitalkameras ausschwärmen und festhalten, was sich über den Winter so an den Flugzeugen der Konkurrenz verändert hat“, sagt Paul Bonhomme und grinst. „Jeder hat hart gearbeitet, um seine Maschine zu verbessern“, meint auch Mike Mangold, „aber keiner hatte die Gelegenheit, die Innovationen unter Rennbedingungen zu testen. Das macht Abu Dhabi so wichtig für jeden Piloten.“ Dass sich die Kräfteverhältnisse im Starterfeld über die Winterpause beträchtlich verändern können, bewies die vergangene Saison: Da wurde Kirby Chambliss, 2006 Sieger der World Series, in Abu Dhabi nur Vierter und konnte danach auch nicht mehr an seine Vorjahrserfolge anschließen.

Warum sind neue Regeln manchmal etwas, worüber man sich freuen kann?

Erstmals werden in der neuen Saison Punkte an die schnellsten neun vergeben – das wird nicht nur den Kampf um den Sieg, sondern auch den um die Platzierungen spannender machen denn je. Anders als früher werden deshalb auch am Race Day alle zwölf Piloten in Aktion sein: In der „Point One Round“, im Wettkampf der „Super Eight“ und schließlich im Duell um die Podestplätze.

Wer steht Peter Besenyei am Weg zum dritten Sieg in Abu Dhabi im Weg?

Peter Besenyei. Der – gemeinsam mit Mike Mangold – aggressivste Flieger im Feld bezahlt seine riskanten Manöver nämlich häufig mit Punkteabzügen. In Abu Dhabi war er aber in zwei der bisher drei Rennen vorn: 2005 und 2007. 2006 wurde er Dritter.

Wer gewinnt 2008 den Titel?

Einer der drei Erstplatzierten von Abu Dhabi – wenn es nach dem Gesetz der Serie geht. 2006 und 2007 standen am Ende der Saison nämlich die gleichen Piloten am Podest der Gesamtwertung wie beim Eröffnungsrennen in Abu Dhabi, 2006 war der dortige Sieger sogar ident mit dem Gesamtsieger.

Und welche Rolle spielt dabei der Vater der Gazelle?

Die des ebenso malerischen wie gastfreundlichen Schauplatzes des ersten Red Bull Air Race 2008: „Vater der Gazelle“ ist nämlich die wörtliche Übersetzung von Abu Dhabi.

 





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