Birgitt Morelli
Crocodile Trophy:Valentin Zeller weiterhin auf Podest Jagd
Seit 23. Oktober sind rund 80 Teilnehmer aus 17 Nationen bei der Crocodile Trophy quer durch das Outback von Australien unterwegs. Trotz seines schweren Sturzes am 5. Etappentag ist der Extremradfahrer Valentin Zeller nach wie vor im Rennen – und nach wie vor auf Podestkurs. Nach ca. 850 Kilometern erreicht der Extrem-Mountainbike-Bewerb seinen Höhenpunkt. Sowohl bei der 6. als auch der 7. Etappe bestimmte die Hitze das Renngeschehen. Temperaturen von 45 Grad und teilweise sogar mehr lassen die Teilnehmer an ihre Grenzen gehen.
Bei der 6. Etappe wieder auf Podestkurs
Die 6. Etappe führte von Chillago nach Mt. Mulgrave (120km). Der Rennverlauf gestaltete sich relativ ruhig - kontrolliert vom Team des Führenden Italieners Mauro Bettin. Nach 3 Stunden und 3 Minuten erreichte der Wahlkärntner Valentin Zeller als Gesamt 3. sowie Sieger der Klasse M1 das Ziel.
Die 7. Etappe – Podestplatz und Hitze pur
Bereits beim Start um 8 Uhr am Morgen gab es brütende Hitze. Die Strecke führte durch Flüsse und über sandige bis zu einem halben Meter tiefe Straßen. Nach 148 km – gefahren in 5 Stunden und 30 Minuten – erreicht Zeller das Ziel als Gesamt 4. und als zweiter der Klasse M1.
„Heute waren die äußeren Bedingungen wirklich total am Limit. Zeitweise war mir schon schwarz vor Augen und die Straßen flimmerte nur mehr vor mir“ so der Spachn-Volte im Ziel. Doch es wartet bereits die nächste Etappe: 142 km von Laura nach Cooktown.
Brütende Hitze regiert die Crocodile Trophy
Die Temperaturen im Outback von Australien verlangen den Teilnehmern alles ab. Nach den einzelnen Etappen wird immer im jeweiligen Zielort ein Camp errichtet, wo die Teilnehmer mittels Feldküche versorgt werden. Von Duschen oder weichen Betten können die Sportler nur träumen. Am 6. Etappentag zum Beispiel verbrachten die Teilnehmer nach dem Rennen die meiste Zeit in einem nahegelegenen Fluss, um sich Abkühlung zu verschaffen und die Körpertemperaturen unten zu halten.