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Red Bull Street Style - Aufgaberln und abfeiern

Bei Red Bull Street Style geht es um Fußball, aber nicht ums Toreschießen; um Zweikämpfe, aber nicht um Mannschaften; und um einen Pokal, aber nicht den der EURO.

„Ich habe nicht die besten Spieler Österreichs nominiert, sondern die richtigen“, verkündete Teamchef Pepi Hickersberger kürzlich bei der Vorstellung seines EURO-Großkaders. Etwas anders läuft’s bei Red Bull Street Style: Hier werden keine kompletten Athleten gesucht, die spieltaktisch, gruppendynamisch und konditionell am besten ins Team passen, sondern: die besten – soll heißen, die technisch geschicktesten, verspieltesten, kreativsten, ballverliebtesten – Fußball-Spieler Österreichs.

Mann-gegen-Mann-Battle
 

Konsequenterweise kommt das Red Bull Street Style Austrian Open im Semperdepot in Wien ohne Mannschaften, Tore und einen Großteil des üblichen Regelwerks aus. Stattdessen dürfen am 24. Mai 32 Ballkünstler ihr artistisches Können zeigen – unbehindert von attackierenden Gegnern oder der mehr oder weniger nachdrücklichen Forderung des Trainers, den Ball früher oder später im Netz zu versenken. Wie eine Breakdance Battle funktioniert der Wettkampf als Mann-gegen-Mann-Duell um den besten Style: Drei Minuten haben die Konkurrenten in jeder Runde zur Präsentation ihrer Tricks, alle 20 Sekunden muss dabei der Ball an den Gegner übergeben werden. Der Sieger jedes Duells wird von einer Jury anhand der Kriterien Ball- und Körperkontrolle, Kreativität und Style ermittelt und steigt jeweils in die nächste Runde auf.

Wettbewerbe in 49 Ländern
 

Der beste Österreicher beim Red Bull Street Style Austrian Open darf sich nicht nur über den Applaus des Publikums freuen, sondern auch über ein Flugticket nach Sao Paolo. Dort wird nämlich im Herbst das Finale von Red Bull Street Style ausgetragen, bei dem das Niveau wohl noch einen Tick höher liegt als im Semperdepot: Außer Österreich werden nämlich noch 48 weitere Nationen ihre besten Freestyler zur Endausscheidung schicken.

Premiere in Latein- und Südamerika
 

Einen kleinen Erfahrungsvorsprung haben bereits die Ballkünstler aus Latein- und Südamerika. Unter dem Namen Red Bull Reacción war die Fußball-Freestyle-Battle hier schon im Vorjahr mit großem Erfolg veranstaltet worden. Beim Finale in Buenos Aires setzte sich der Ecuadorianer Gustavo Tello durch: Er machte Situps, während er den Ball auf der Stirn balancierte, jonglierte den Ball im Sitzen auf den Fußspitzen und zog sich köpfend das T-Shirt an und aus.






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