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EIN GROSSER SCHRITT IN RICHTUNG PEKING

Sven Riederer schwimmt in Tongyeong (Südkorea) wie noch nie und läuft als Neunter ins Ziel. Im seinem zweiten Rennen dieser Saison hat Sven sein erstes Ziel erreicht. Ein Platz unter den ersten zwölf in einem Weltcuprennen der Saison 2008 war ein Selektionskriterium für den Olympiadritten von 2004. Als Neunter lief er in Tongyeong (Südkorea) über die Ziellinie.
«Ich bin happy, dass ich das geschafft habe. Damit bin ich Peking einen grossen Schritt näher gekommen. Aber definitiv ist noch nichts.» Welche Schweizer Athleten das Olympiarennen bestreiten, wird im Juni bekannt gegeben.

Nachdem Sven bei seinem persönlichen Saisonstart in Japan auf der Schwimmstrecke in eine der übelsten Wasserschlachten seiner Karriere verwickelt wurde – «Da wurde durcheinander und übereinander geschwommen» – gelang ihm in Südkorea eine Schwimmleistung, die er als wahrscheinlich beste seiner Karriere bezeichnete. Nach dem Wechsel war er in der ersten Radgruppe vertreten und konnte sich darauf konzentrieren, auf einer der vordersten Positionen auf die Laufstrecke zu gehen. Bravourös fuhr er auf den letzten Kilometern nach vorne und zog als Zweiter die Laufschuhe an.

Noch nicht die schnellsten Beine
Auf der ersten von vier Runden über 2.5 km hielt er mit den schnellsten Läufern mit. «Mir fehlen die richtig schnellen Lauftrainingseinheiten. Die sind bei Regen und null Grad einfach nicht möglich», erklärte er nach dem Rennen, «Da bin ich gegenüber jenen Athleten, die den Winter in Australien oder Südafrika verbringen im Nachteil.» Umso mehr können sich die dreissig Sekunden sehen lassen, die er auf die schnellsten Läufer wie Sieger Tim Don (GBR) verlor.

«Die drei Wochen in Asien waren eine gute Zeit, die mich weiter gebracht hat», urteilte Sven. «Ich weiss jetzt wo ich stehe und was ich noch zu tun habe – in erster Linie, meine Grundschnelligkeit auf der Laufstrecke erhöhen. Ich will sobald als möglich wieder ganz vorne mitlaufen.» Dazu kommt, dass er besonders Japan neu kennen lernte. «Zum ersten Mal hatte ich Zeit, um mich mit Einheimischen zu unterhalten und mir die Orte anzuschauen, an denen die Rennen stattfanden. Ich war bisher kein Asienfan. Jetzt habe ich ein neues Bild gewonnen und freue mich auf Peking.»





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