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AUS DEM KRANKENSTAND
Eine volle Woche lag Sven Riederer im Bett. «Ich weiss nicht, ob es eine Grippe war oder ein anderer Infekt.» Sicher ist nur, es war nichts Schlimmes, dies haben Blutuntersuchungen ergeben. Jetzt ist der Triathlet auf dem Weg der Besserung. Bereits letzten Donnerstag wollte er eigentlich nach Australien fliegen, wo er sich am 29. März im Weltcup-Rennen von Mooloolaba für die Olympischen Spiele zu qualifizieren hoffte.
«Zuerst wollte ich den Flug verschieben, dann sah ich ein, dass es besser ist, hier gesund zu werden und Australien und Neuseeland auszulassen.»
Statt nach Downunder geht es etwas später in den fernen Osten: In Ishigaki (Japan) am 13. April und Tongyeong (Südkorea) am 26. April stehen die nächsten Weltcup-Rennen auf dem Programm. Ein Rang unter den ersten zwölf reicht Sven Riederer, um sich seinen Startplatz in Peking zu sichern. Die Strecken kennt er nicht und hat sich auch noch nicht damit beschäftigt. Zuerst muss er sich vollständig erholen, weshalb er nun mit seinem Sohn und seiner Frau ins Tessin gefahren ist. «Vielleicht war es ja auch einfach ein bisschen zu kalt hier in Zürich, für die ersten richtig schnellen Trainings dieser Saison», mutmasst er. Aus dem Konzept bringen lässt er sich nicht. «Lieber passiert mir das jetzt, als im Juli. Dann wäre es gefährlich geworden. Nun baue ich langsam wieder auf und Mitte April werde ich wieder bereit sein.»