Hoch über dem Boden lebt sich’s grundsätzlich intensiver - finden zumindest alle, die vom Klettervirus befallen sind. Die folgenden Momente waren aber auch für die besten Kletterer und Bergsportler der Welt absolute Jahreshighlights.
17 ... 18 ... 19 ... 20 Griffe weiter als die belgische Kletterlegende Muriel Sarkany schaffte es Angela Eiter beim Finale der Vorstiegs-WM in Avilés, Spanien. Angy durfte sich damit am 22. September nicht nur über den Triumph freuen, zwei Drittel der Männerroute bewältigt zu haben, sondern auch über ihre zweite WM-Goldmedaille.
Während sich Angy Eiter 2007 ihren zweiten WM-Titel erkämpfte, fixierte Kilian Fischhuber im Juni seinen zweiten Gesamtweltcupsieg. Den schönsten sportlichen Moment des Jahres erlebte er aber schon am 29. April: Da gewann er vor all seinen Freunden den Heim-Wettkampf in Hall, Österreich.
Nicht weit davon entfernt, in Lienz, Österreich, fand am 8. September der 20. Red Bull Dolomitenmann statt. Bergläufer Helmut Schiessl legte mit seiner Zeit von 1:26:55 den Grundstein für den späteren Sieg. Sein Staffelkollege Alban Lakata, der später am Mountainbike als Sieger ins Ziel kommen sollte, lag da noch zuhause im Bett: Er wollte sich vorm Start nicht unnötig nervös machen lassen.
Dieses Problem hatte Natalija Gros bei der Siegerehrung zur Kombinationsweltmeisterin am 17. November in Kranj, Slowenien, nicht: „Dass ich wirklich Weltmeisterin bin, realisierte ich erst, als sie meinen Namen aufriefen“, sagt sie.
David Lama versuchte sich 2007 indessen an der Entwicklung neuer Klettertechniken: Bei Red Bull Bloc Buster am 1. September in Wien gewann er die “One/No Hand“-Wertung, indem er - zum Erstaunen aller - sein Kinn als Kletterhilfe einsetzte.