Joerg Mitter

Das war der 20. Red Bull Dolomitenmann

Um Punkt 10.00 Uhr startete Werner Grissmann am Hauptplatz von Lienz den 20. Red Bull Dolomitenmann bei vollem Sonnenschein. Zu diesem Zeitpunkt ging die Organisation noch von inem stattfindenden Paragleit-Bewerb aus, der im Anschluss an den Berglauf gestartet werden sollte. Leider musste bereits kurz nach dem Zieleinlauf der Bergläufer der Paragleitbewerb abgesagt werden. Zu viel Wind machte die Durchführung unmöglich. Trotz der Enttäuschung sprachen viele Athleten dem Veranstalter ein Kompliment für die gute Entscheidung aus - der Flug wäre einfach viel zu gefährlich gewesen.
Kröll trotz Verletzung 6. im Berglauf

Markus Kröll, der bereits den Berglaufbewerb des Red Bull Dolomitenmannes gewinnen konnte, lief heute trotz Bändernariss noch auf den 6. Rang im Berglauf. Kröll zog sich am Vortag eine Verletzung zu, die gestern noch nicht  erkannt werden konnte. "Unsere Dolomitenmänner sind einfach hart im Nehmen, Hut ab vor Markus", so Werner Grissmann im Ziel. Kröll geht es den Umständen entsprechend gut, das Bein musste jedoch mit einem Spaltgips versorgt werden. Der Tscheche Magal Jiri nahm dem ehemaligen Berglauf-Weltmeister Schiessl über 30 Sekunden auf der sehr selektiven Strecke ab und gewann den Berglauf in einer Zeit von 01:26:24,4. Auch auf dem dritten Rang landete mit Robert Krupicka ein Athlet aus der Tschechei.

Ungewöhnlicher Start der Kanuten

Ein ungewöhnliches Bild bot sich den hunderten Zusehern am Sportplatz Leisach, wo fast 120 Kanuten im Bulk gespannt auf ihren Einzelstart warteten. Die mittels Gundersson-Methode gestarteten Kanuten lieferten sich auf der Drau und auf der Isel ein beinhartes Rennen, denn durch den ausgefallenen Paragleitbewerb waren die Zeitabstände zwischen den Teams ungewöhnlich kurz.

Familien-Erfolg

Sowohl in der Profi- als auch in der Amateurwertung gewannen Athleten mit dem Namen Mruzek. Die beiden Brüder aus der Tschechei konnten ihre Konkurrenten in  beiden Wertungen auf die Plätze verweisen. Herwig Natmessnig wurde bei den Profis knapp vor seinem Kärntner Landsmann Harald Hudetz Zweiter.

Mountainbike entscheidet 20. Red Bull Dolomitenmann

Alban Lakata vom Gewinnerteam "Kolland Topsport" schaffte auf der letzten Etappe des Extremsport-Bewerbs noch, den tschechen Hynek Kristian auf dem extrem steilen Hochstein zu überholen. Damit sicherte der Osttiroler Lakata den ersten Sieg des Kolland Topsport Teams.

Am Abend feiern tausende Zuseher und die Organisation bei der Championsnight die Athleten, die wieder einmal die Dolomiten bezwungen haben. Als Highlight wird am Lienzer Hauptplatz ein Open-Air von Hubert von Goisern das Rahmenprogramm abschließen.

Dolomitenmänner 2007:
Berglauf: Magal Jiri (CZE)
Kajak: Mruzek Kamil (CZE)
Mountainbike: Lakata Alban (AUT)





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