Athletik
Hannes Hempel
Hannes Hempel, der österreichische Ex-Radprofi, läuft nach 8 Stunden 16 Minuten und 17 Sekunden als dritter über die Ziellinie – und ist bester Österreicher.
Wie erlebt ein Sportler die letzten Wochen vor dem Ziel, auf das er vier Jahre lang hingearbeitet hat? Triathlon-Titelverteidigerin Kate Allen gewährt einen Blick in ihre Vorbereitung.
Am 13. Juli ist es soweit – der österreichische Ex-Radprofi Hannes Hempel bestreitet zum zweiten Mal den Ironman Kärnten und peilt eine Topplatzierung an. 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad fahren und 42,2 km Laufen - das sind die Distanzen, die beim Kärnten Ironman Austria zurückgelegt werden. Rund 2.200 Starter werden sich am 13. Juli um 7 Uhr am Morgen in die Fluten des Wörthersees stürzen – darunter auch der Kärntner Hannes Hempel, der sich für heuer ein großes Ziel gesetzt hat. Sein Traum: Er will eine Top-Platzierung erreichen und am Podest stehen – und zwar ganz oben.
Nach ihrem Doppelsieg in Fiera di Primiero, Italien, dem zweiten in diesem Jahr, steht rechnerisch fest: Ein Red Bull-Athlet wird Boulder-Gesamtweltcupsieger 2008. Doch gewinnt David Lama, 17, seinen ersten oder Kilian Fischhuber, 24, seinen dritten Titel? Ein Doppelinterview.
Bei der Olympischen Distanz nach 1:48:35 als Erster über die Ziellinie
Am vergangenen Wochenende (14.6.) fand bereits zum vierten Mal der Apfelland Triathlon in Stubenberg statt. Rund 300 Starter nahmen die Olympische Distanz mit 1,5 km Schwimmen, 40 km Rad fahren und 10 km Laufen in Angriff – darunter auch der Kärntner Hannes Hempel, der diesen Wettkampf kurzfristig in die Vorbereitung auf den Ironman im Juli einbaute und an den Start ging.
Die Schweizer Teamtaktik und das Publikum im Pavilhão Atlântico bringen Sven auf den neunten Platz an der Europameisterschaft in Lissabon. Was haben Sven Riederer und Tokyo Hotel gemeinsam? Nicht viel, ausser dass ihnen in Lissabon von den gleichen Rängen zugejubelt wird.
David Lama kletterte seine erste 8a-Route mit 10. Heute ist er 17, Vorstiegs- und Boulder-Europameister – und hungrig nach mehr. Warum das Klettern sein Leben ist und was er sich von 2008 erwartet, schildert der Tiroler in seiner ganz persönlichen Saisonvorschau.
David Lama über ...
– die neuen Parkour Workshops 2008 mit Auftakt im Augsburger Bahnpark!
Die neue PlayStation® the way art of movement tour steht für 2008 in den Startlöchern! Die zweite erfolgreiche Parkour Workshop-Reihe von 2007 konnte knapp 650 motivierte Teilnehmer auf 3 Stopps verzeichnen mit mehr als zwanzig internationalen Tour-Trainern. Auch 2008 dürfen sich alle Parkour-Läufer wieder auf ein ereignisreiches Parkour Jahr freuen!
Eine Selbstschielderung ihres Laufes:
31:27:05 ist nun die genaue Zeit, die ich in Stanford gelaufen bin. Selber hatte ich 31:26 gestoppt. Nun, die eine Sekunde ist einfach unerheblich, denn ich bin einfach nur glücklich, dass ich die Olympiaqualifikation geschafft habe.
Kilian Fischhuber hat eine eigenwillige Erfolgsstrategie: Er gewinnt selten Contests, ist aber nie Schlechter als Fünfter – was ihm schon zwei Boulder-Gesamtweltcupsiege einbrachte. In Hall hingegen ließ er die Tradition sein und startete gleich mit einem Sieg in die neue Saison. Was er heuer sonst noch vorhat, verriet Kilian im Interview.
Sven Riederer schwimmt in Tongyeong (Südkorea) wie noch nie und läuft als Neunter ins Ziel. Im seinem zweiten Rennen dieser Saison hat Sven sein erstes Ziel erreicht. Ein Platz unter den ersten zwölf in einem Weltcuprennen der Saison 2008 war ein Selektionskriterium für den Olympiadritten von 2004. Als Neunter lief er in Tongyeong (Südkorea) über die Ziellinie.
Als einer der stärksten Triathleten der Welt kann Sven Riederer kämpfen wie nur wenige. Ebenfalls ziemlich gut ist er im Nichtstun. Am Sonntag macht Sven Riederer gar nichts. Nichts bedeutet: keinen Sport, keine Termine, keine Büroarbeit sogar das Internet ist tabu. Dann ist er zu hundert Prozent Familienvater, spielt mit seinem kleinen Sohn, liest Zeitung, verbringt Zeit mit seiner Frau.
Erster Outdoor-Kletterwettbewerb Deutschlands in traditionellen RoutenErster Outdoor-Kletterwettbewerb Deutschlands in traditionellen Routen
Im Elbsandsteingebirge findet vom 31. Juli bis 03. August erstmals in Deutschland ein Kletterwettkampf an natürlichem Fels und in traditionellen Routen statt. An der Geburtsstätte des Freikletterns stellen sich zehn Seilschaften in einem zweitägigen Wettbewerb den körperlichen und mentalen Herausforderungen anspruchsvoller Sachsenrouten.
Auf Stefan Glowaczs nächster Klettertour muss die gesellige Hüttengaudi ausfallen – und zwar in Ermangelung von Gesellschaft, Hütte und Gaudi. Ziel seiner Expedition auf die nahezu unerforschte Baffin-Insel: eine Wand, die bisher weder begangen noch kartographiert wurde.
Es ist verdammt kalt hier.
Eine volle Woche lag Sven Riederer im Bett. «Ich weiss nicht, ob es eine Grippe war oder ein anderer Infekt.» Sicher ist nur, es war nichts Schlimmes, dies haben Blutuntersuchungen ergeben. Jetzt ist der Triathlet auf dem Weg der Besserung. Bereits letzten Donnerstag wollte er eigentlich nach Australien fliegen, wo er sich am 29. März im Weltcup-Rennen von Mooloolaba für die Olympischen Spiele zu qualifizieren hoffte.
Bei den Olympischen Spielen in Peking möchte Kate Allen ihren Titel von Athen 2004 verteidigen. Wie ihr Trainingsalltag fünf Monate vor dem Event aussieht und wie sie ihre Konkurrentinnen motivieren, erzählt die 37-jährigeTriathletin im Interview
Ungesichert die monumentalste Wand auf jedem Erdteil zu erklettern: Das war das Ziel von Iker und Eneko Pou. Als Abschluss ihres „7 Walls 7 Continents“-Projekts stand der „Sky Peak“ am Plan – idyllisch in der Todeszone der Antarktis gelegen.
Praktisch steckt Stefan Glowacz in den letzten Vorbereitungen zu seiner nächsten Kletterexpedition, mit dem Kopf und dem Herz ist er bereits in Baffin Island an Kanadas Nordküste. In Teil zwei unseres Interviews spricht er über Leidenschaft und Lebensgefahr.
Als einer der stärksten Triathleten der Welt kann Sven Riederer kämpfen wie nur wenige. Ebenfalls ziemlich gut ist er im Nichtstun.
Am Sonntag macht Sven Riederer gar nichts. Nichts bedeutet: keinen Sport, keine Termine, keine Büroarbeit sogar das Internet ist tabu. Dann ist er zu hundert Prozent Familienvater, spielt mit seinem kleinen Sohn, liest Zeitung, verbringt Zeit mit seiner Frau. «Ich brauche diese Pause und habe überhaupt kein Problem, mal keinen Sport zu treiben», erklärt er.
Härter als ihre Muskeln ist nur ihr Wille: Die Helden des Athletic-Departments verblüfften uns 2007 erneut mit übermenschlichen Leistungen - und der kategorischen Weigerung, das Wort „aufgeben“ in ihren Sprachschatz aufzunehmen.